Expertentalk anlässlich 15 Jahre StyrianSkills

Shownotes

Was 2011 als regionale Plattform für die besten Lehrlinge des Landes gestartet wurde, ist heute ein Schaufenster für einen viel zu oft unterschätzten Ausbildungsweg. Anlässlich des 15. Jubiläums der StyrianSkills spricht Mario Lugger, Chefredakteur der "Steirischen Wirtschaft", mit hochrangigen Experten über die Lehre und die Zukunft der beruflichen Ausbildung. Mit dabei: Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark, Josef Pesserl, Präsident der AK Steiermark, Karl-Heinz Snobe, Geschäftsführer des AMS Steiermark, Karlheinz Vogel, Leiter des Wifi Steiermark.

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00:00:00: Fünfzehn Jahre Styrienskills, fünfzehn jahre steirische Spitzenleistung in der Lehre.

00:00:05: Was twenty-elef als regionale Plattform für die besten Lehrlinge des Landes startete ist heute weit mehr – ein Schaufenster für einen Ausbildungsweg, der vielleicht unterschätzt wird aber definitiv nicht unterschetzt werden sollte!

00:00:17: Mein Name ist Mario Luker ich bin Chefredakteur der Steirischen Wirtschaft und ich rede anlässlich dieses Jubiläums heute mit vier Experten über die Lehre über die Zukunft der beruflichen Ausbildung und darüber, was die Steiermark tut um beides zu sichern.

00:00:31: Mit dabei Josef Herzpräsident der Wirtschaftskammersteiermark, Josef Bessal Präsidenter Arbeiterkammersteirmark, Karl-Heinz Noble Landesgeschäftsführer des AMS und Karl Heinz Vogel Leiter des WIFI Steiermak.

00:00:44: Und damit kommen wir auch schon zum ersten Thema Block.

00:00:47: Wenn wir so auf die aktuellen Daten blicken, die sie da auch Monat für Monat seitens des MES ausgeschickt bekommen Wie stark schlägt denn die demografische Lücke in der Steiermark bereits in den Lehrlingsstatistiken durch?

00:01:00: Sie schläght noch nicht so stark, wie sie noch durchschlagen wird.

00:01:06: Aber wir merken sie bereits und wir merke sie vor allem regional sehr unterschiedlich.

00:01:11: also wir haben in den Regionen der Obersteiermark beide Seiten Ost- und West beispielsweise auch relativ stark liezen, bis Murau hinüber auf der einen Seite und dann auch in Teilen der Oststeiermark.

00:01:29: Da vor allem den Weizen-Hartberger Raum.

00:01:31: da sehen wir dass es für vor allem technisch orientierte Betriebe wirklich sehr herausfordernd ist gute interessierte Lehrlinge Buben und Mädels vor allem für technische Berufe eben auch zu gewinnen.

00:01:47: Das heißt auch demografische Entwicklung, das sind natürlich vor allem auch jene Regionen die durch Abwanderung zusätzlich strapaziert sind.

00:01:58: Das Thema Demographie ist ja etwas was bei uns wenn ich so sagen darf im Haus sehr sehr oft vorkommt und auch die Folgen Herr Präsident wie schätzt denn Sie denn da sein?

00:02:08: Müssen wir uns da vielleicht von Gedankenfahr abschieden dass sich Unternehmern die Lehrlinge aussuchen können und dass dort ein wirklicher Wandel ein nachhaltiger Stadt findet?

00:02:17: Ich glaube, die Herausforderungen sind sehr groß.

00:02:19: Wenn wir uns die demografischen Zahlen anschauen auf der einen Seite gehen doppelt so viele Leute in Pensionen wie hinten nachkommen.

00:02:26: Auf der anderen Seite wenn wir Schaden hatten wir vor vierzig Jahren doppelt zu viele Jugendliche Wie heute.

00:02:31: das ist eine Herausforderung im gesamten Bereich Gesamtbildungsbereich.

00:02:35: Wir kennen das auch von den Universitäten und trifft natürlich auch die gesamte Lehrlingsausbildung.

00:02:40: Ich kenne es aus meiner eigenen Erfahrung, aus dem eigenen Betrieb.

00:02:43: Die Anstrengungen und die Herausforderungen auch engagierte qualifizierte junge Leute zu finden wird definitiv größer.

00:02:51: das heißt da sind wir alle gefordert zu warten bis jemand kommt und sich so quasi anbietet.

00:02:58: ich glaube dass ist mit Sicherheit so wenig tun wir auch nicht müssen wir alle in unseren Verantwortungen mitwirken, die Jugendlichen frühzeitig auch nach den Begabungen an Talenten zu scouten.

00:03:10: Sie zu begleiten und auch dorthin zu bringen wo eben Talente-Begabungen verhaut sind um dann auch die richtige Ausbildung umzusetzen.

00:03:20: Und denke ich das ist nur mit einer Lehrzeit, mit einer Ausbildung nicht getan.

00:03:26: Das braucht auch die Perspektive für die Zukunft mit weiterführenden Ausbildungen, ich glaube das muss ein gesamtes Angebot sein.

00:03:34: Eine sogenannte Karrierebegleitung und das wird mit Sicherheit herausfordernd.

00:03:39: Ich darf vielleicht gleich noch mit einer Frage anschließen nachher wir sitzen ja in einem sehr neuen Gebäude der Wirtschaftskammer dem Center of Excellence.

00:03:47: vielleicht nur einen kurzen Punkt zusammengefasst was macht denn die Wirtschaftskamer eigentlich alles so um hier auch dieser demografischen Lücke entgegenzuwirken?

00:03:56: Ja für uns ist es natürlich ganz, ganz wichtig dass wir hier die besten Rahmenbedingungen für den beruflichen Nachwuchs gestalten und das heißt nicht am Sonntag sind auf Exzellenz weil hier geht's um exzellente Ausbildung.

00:04:08: Das ist unsere tiefste Überzeugung und wir haben auch mit diesem Gebäude unserer Jugend unseren beruflich nachwuchs glaube ich auch etwas gemittet.

00:04:18: Es ist ein Statement für diejenigen die in Ausbildungs sind.

00:04:22: Es is ein Statements für die Unternehmerinnen und Unternehmer die ja auch mehr oder weniger unseren beruflichen Nachwuchs anvertrauen.

00:04:32: Und ich denke, das muss mit den besten infrastrukturellen Bereichen dargestellt werden und deshalb war es für uns wichtig, dass auch prominent architektonisch und kompetent und exzellenz auch umzusetzen.

00:04:45: Ich darf nun an die zur Arbeiterkammer weitergehen.

00:04:49: Wir haben über die demografische Lücke, über die quantitative Lücke vor allem auch gesprochen.

00:04:53: Aber wie steht es denn eigentlich auch um die Qualität?

00:04:56: Risikieren wir durch den Druck stellen schnell zu besetzen dass die Ausbildungsqualität vielleicht auch manchmal auf der Strecke bleibt?

00:05:04: Ich glaube das ist ja einer der großen Herausforderungen, dass wir Ausbildung, dass wird Qualifizierung und dass wir Unqualifizierung haben heute erst ganz intensiv auch über dieses Thema gesprochen dass wir uns rechtzeitig darauf vorbereiten, dass wir die Personen, die in Frage kommen dafür, rechtzeitig drauf vorbereiten und nicht erst dann damit beginnen wenn die Betriebe diese Personen schon suchen.

00:05:33: Und vor diesem Hintergrund ist es denke ich auch ganz wichtig und das gilt ganz besonders auch für die Berufsausbildung, dass wird die Potenziale mit dem Nachwuchs und wir haben ein unglaublich tolles Potenzial dass wir diese Potenziale heben.

00:05:49: Und da geht es einem einerseits darum, dass wir rechtzeitig damit beginnen Begeisterung zu erzeugen bei den Jugendlichen sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden.

00:06:00: Es geht zweitens darum das wird die Jugendlichen und damit aber auch gleichzeitig die Eltern dazu befähigen Die richtige Berufswahl zutreffen weil wir wissen ja in einem ganz ganz großen Anteil die Eltern ganz entscheidend darüber mitbestimmen, welchen Beruf die Jugendlichen mal wählen werden.

00:06:24: Und das sind teilweise ja völlig überfordert.

00:06:26: auch damit also die Begleitung, die der Herr Präsident schon angesprochen hat rechtzeitig zu beginnen Bewusstsein zu schaffen Möglichkeiten aufzuzeigen und gerade die Skills, Skills Steiermark, Skills Ausdauer, Skills International sind ein ganz wesentliches Instrument dafür um nicht nur Interesse zu wecken, sondern auch Begeisterung zu erzeugen und den Jugendlichen auch zu zeigen dass gerade die Berufsausbildung für sie ganz große Perspektiven eröffnen.

00:07:04: Und das ist unsere gemeinsame Aufgabe und ich denke wir arbeiten mittlerweile sehr gut gemeinsam daran.

00:07:10: Ich darf nun zum vierten in unserer Runde an den neuen Leiter unseres Wi-Fi Kalitz Vogel kommen.

00:07:17: Wenn Betriebe immer schwerer passende Fachkräfte finden, welche Aufgabe hat das WIFI da um Menschen gezielt für diese Anforderungen zu qualifizieren?

00:07:28: Jeder Betrieb möchte Top-Mitarbeiter haben.

00:07:31: Da sind wir uns einig und der Schlüssel dafür ist Qualifikation.

00:07:36: Und das Schöne daran ist die guten Mitarbeiter reflektieren irrsinnig stark auf Weiterbildung, auf Weiterentwicklung, sehen es als Chance aber auch durchaus als Möglichkeit sich abzuheben.

00:07:48: Weiterzuentwickeln heißt einfach für die Menschen da draußen, die gute Jobs haben wollen, mehr Möglichkeiten haben.

00:07:54: Durchgängigkeit im System und wir können für Betriebe erstklassige Qualität in der Erweiterbildung anbieten mit einer unglaublich tollen Infrastruktur, mit maßgeschneiderten Programmen und so gesehen schließt sich der Kreis.

00:08:09: hohe Qualifikationsmöglichkeiten zu bieten bringt einfach auch gute Leute an den Start und gute Leute bringen einfach in ihre Wirtschaft mit viel Spaß des Unterwassers, was die Unternehmen suchen und was die Wirtschaft braucht.

00:08:23: Ja herzlichen Dank für diese interessante erste Runde!

00:08:25: Bevor wir jetzt zum zweiten Punkt dem Thema Image- und Attraktivität der Lehre kommen darf ich noch zu einer ersten kleinen Diskussionsrunde überleiten passend zum Thema Demografie und auch die Frage in die Runde stellen reicht die Steiermark als Einzugsgebiet noch aus oder brauchen wir massivere Strategien?

00:08:43: für die Zuwanderung auch hinter Lehre, gerade wenn man auf den Arbeitsmarkt blickt und ich da vielleicht wieder mit Herrn Snowbe beginnen.

00:08:49: Also Zuwänderungen und Lehre das ist gar nicht so leicht.

00:08:53: Österreich aber beispielsweise auch Deutschland, die Schweiz wir sind die Länder wo dieses duale Ausbildungssystem ja mit Recht so gelobt wird und dass wir stolz sind und mit dem.

00:09:05: diese Modelle ist vor allem Österreich und die österreichische Wirtschaft jahrzehntelang sehr erfolgreich gewesen.

00:09:13: Und ist es nach wie vor, dass es nicht sehr einfach ist dieses Lehrmodell, dieses Ausbildungsmodell und damit auch diese Skills durch Fachkräftezuwanderung zu importieren?

00:09:25: Das ist nicht einfach!

00:09:28: Man kann das in bestimmten Bereichen sicherlich machen.

00:09:32: aber wenn wir uns hier so umschauen gerade hier Technischen Umfeld in technischen Ausbildungsbereichen, jetzt spreche ich die Berufe an, mechatronik oder elektrotechnische Berufer.

00:09:48: Da sind einfach auch Ausbildungen im Ausland in Drittstaaten durchaus unterschiedlich zu dem hohen Niveau, wie wir es haben.

00:10:00: Ich schließe nicht aus dass es mit Fachkräftezuwanderung die wir jedenfalls brauchen Engbässe mindern können aber ich würde warnen davor ein Bild zu entwickeln, das man damit fachkräfte Mangel grundsätzlich abbaut.

00:10:20: Wir müssen auf die eigene Jugend setzen und ich sage es ganz offen wenn Jugend zu wenig ist quantitativ dann brauchen wir so etwas wie eine Erwachsenenlehre.

00:10:32: Dann müssten wir die Perspektiven erweitern und müssen sagen okay die Schulentlassjahrgänge, die haben wir alle gut im System.

00:10:46: Hoffentlich dann schauen wir auf den nächsten Alterskohorten bis dorthin.

00:10:51: das etwas was lange besprochen wird aber noch nicht so gut funktioniert in Österreich stichwort maturer und leere also auch höhere Ausbildungen mit dualer Qualifizierung mit dem Erfolgsmodell duale Ausbildung zu kombinieren.

00:11:08: Das ist da glaube ich demografisch beurteilt nächste Schritt.

00:11:13: Dann darf ich die Frage an den beiden Sozialpartner weiterstellen, Themen wie, das sind Stichworte wie Erwachsenenlehre und auch das Thema qualifizierte Zubeanderung gefallen?

00:11:24: Aus Ihrer Sicht braucht es das Ja oder Nein?

00:11:27: Wer will beginnen?

00:11:29: Ich glaube ohne qualifiziertes Zubeantwortung aus der demographischen Darstellung werden wir schwer haben diesen Bottleneck für die Zukunft auch zu schließen.

00:11:40: Aber generell möchte man sagen, der Fachkräftemangel betrifft nicht nur Steuermark, Österreich – denn gibt es weltweit!

00:11:46: Das Thema Fachkräfte werden gesucht und ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft auf unterschiedliche weiter höher Qualifizierungsmaßnahmen brauchen für unterschiedliche Zielgruppen und Altersgruppen.

00:12:01: Das ist aus meiner Wahrnehmung sicher der Punkt, der sich ändern wird.

00:12:07: Ansonsten wird es glaube ich schwierig hier auch diesen Bedarf von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu lösen.

00:12:15: Ich glaube generell muss man sich auch überlegen wie eine zukünftige Familienpolitik ausschaut.

00:12:20: Weil wenn wir sagen, wir sind demografisch sehr gefordert dann hat das ja auch viele Gründe, Vereinbarkeit, Familie, Beruf und so weiter.

00:12:30: Und da wissen wir auch, da haben wir Potenzial.

00:12:34: Da braucht es auch neue Ansätze und neue Lösungen damit in den Familien wieder das Bekenntnis für mehr Nachwuchs vorhanden ist.

00:12:47: Wie sieht das die Arbeiterkammer?

00:12:49: speziell auch nochmal wegen dem qualifizierten Zuwanderung.

00:12:52: Also, da geht es wieder um den demografischen Wandel.

00:12:55: Der Herr Präsident Herkot hat schon gesagt mit dem demografischem Wandel kämpft nicht nur Österreich sondern mit dem Demografischen Wandelkämpfen wie international und das wird am Ende des Tages immer um den Wettbewerb gehen.

00:13:07: und wenn so ein Wett bewerbt in diesem Zusammenhang geht dann wird jetzt auch darum gehen wer bietet denn potenziellen Mitarbeiterinnen das bessere Umfeld an.

00:13:18: Und da sind wir alle als Gesellschaft, als Politikhausunternehmern gefragt, möglichst gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

00:13:25: Das ist das eine aber das andere ist glaube ich schon und auch das ist schon mehrmals erwähnt worden.

00:13:30: Wir haben unglaublich tolles Potenzial innerhalb von Österreich und da gilt es eben dieses Potenziale auch nach Möglichkeit zu heben.

00:13:39: Und die Berufsausbildung ist eine ganz wesentliche Schiene, aber die Berufsausbildung im herkömmlichen Sinn wird in Zukunft nicht mehr mit achtzehn oder mit neunzehn Jahren enden können.

00:13:51: Sondern man wird wahrscheinlich mehrmals im Leben in die Phase einer Berufsaussbildung kommen müssen sinnvollerweise und das ist ja auch für die potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unglaublicher Vorteil und das ist ja auch total interessant, den Wechsel sozusagen zu haben.

00:14:07: Wenn aus heutiger Sicht bei dem Zustand dass man halt gerne sagt es was man immer schon gemacht hat, das macht man gern und da besteht ein wenig Gefahr, dass man sich irgendwie schwer tut dabei trotzdem wird in der Zukunft Der Wechsel innerhalb eines Arbeitslebens, der mehrmalige Wechsel auch in der Ausbildung eine ganz wesentliche entscheidende Frage sein.

00:14:32: Und da wird es auch wieder an uns allen gemeinsam liegen diesen Wechsel in der Perspektive und beruflichen Ausbildung auch für die potenziell Betroffenen interessant zu machen Begeisterung hervorzurufen und eher die Angst, die teilweise damit verbunden ist, auch wegzubringen.

00:14:54: Ich glaube da waren jetzt schon ein paar gute Sticheworte hervorgegelegt.

00:14:57: Wir haben die hinten im Hintergrund.

00:14:58: das Wifi Rollup mit dem Thema bleibt neugierig.

00:15:02: Das Stichwort Erwachsenenlehre ist auch gefallen.

00:15:04: Wie schaut denn das in der Praxis aus?

00:15:06: Beziehungsweise was kann da dass Wifi konkret macht und wie schätzen sie das aus ihrer Sicht als Anbieter sein?

00:15:12: Da waren aber super Querbässe die ich sofort ins Door schießen kann die jetzt gekommen sind.

00:15:18: Das eine war vom Präsident Besserl das Thema einen Lieblingsberuf womöglich zu erlangen, nämlich auch im zweiten Bildungsweg.

00:15:25: ein ganz erspannendes Thema.

00:15:28: Der zweite Bildungswerk kann ja richtig gute Möglichkeit sein dass jemand eine Berufsentscheidung der früher mal getroffen hat mit fünfzehn was sehr früh ist wissen wir vielleicht mit achtzehn oder neunzehnt dann noch einmal auf einer neuen Schiene zu stellen.

00:15:41: Der Zweite Bildungswerke funktioniert so in aller Kürze mit der halben Lehrzeit mit einer entsprechenden Praxisstelle.

00:15:47: Das kann insofern deswegen funktionieren, weil die Leute einfach schon reifer sind.

00:15:51: Weil sie einfach schneller sind und weil Sie mit der Lebenserfahrung, die Sie da schon mitbringen, auch einen gewissen Vorsprung haben.

00:15:58: Und das Zweite ist dass wir natürlich dieses Thema Zielgruppen Erweiterung durchaus im Ausbildungsbereich sehen, dass wir Umschulungen aller Art unterstützen wollen, fördern wollen, weil sich einfach Leute wie der Herr Präsident gesagt hat neu orientieren wollen am Markt und einfach ihren Ziel dann im zweiten oder dritten Versuch erreichen können und auch wollen, und auch können.

00:16:23: Ja herzlichen Dank für diese erste interessante Runde!

00:16:26: Ich darf damit zum zweiten Themenkapitel überleiten – den Thema Image- und Attraktivität der beruflichen Ausbildungen insbesondere der Lehre und darf dann mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer beginnen.

00:16:38: Eines der großen Projekte waren ja die Juroskills Die Heimee M. in Gras, zwanzig einundzwanzig als Schaufenster der Exzellenz.

00:16:46: Wie viel von diesem Spirit ist im Alltag der Kibus angekommen und auch heute noch spürbar?

00:16:52: Ja, ich glaube das war zwanzig-einundzwanzig ein ganz wichtiger Faktor um zu zeigen dass die Steiermark auch die Heimat der Talente ist.

00:17:03: Und hier auch ein guter Veranstalter für eine Europameisterschaft.

00:17:07: wir konnten dadurch die mediale Aufmerksamkeit erreichen.

00:17:11: Ich glaube das ist ja ganz ein wichtiger Punkt und es wurde auch gezeigt was hier die Jugend, in dem Fall die europäische Jugend auch im Stande ist umzusetzen.

00:17:21: Aber ja eine Schwalbe macht keinen Sommer, auch wenn die Veranstaltung natürlich sehr groß und intensiv war.

00:17:28: das war so eine Initialzündung.

00:17:31: der Geist muss natürlich weitergeführt werden und für uns ist es natürlich wichtig auch bei allen Veranstaltungen der nicht in Österreich stattfinden hier auch das dementsprechend publik zu machen.

00:17:43: Und aus meiner Wahrnehmung ist es wie im Sport.

00:17:45: Die Spitze treibt die Breite und wenn Jugend sieht, dass das junge Europameister oder Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier ganz vorne mitspielen in beruflichen Bereichen dann bin ich überzeugt, dass auch eine Motivation den einen oder anderen Beruf zu erlernen hier nachzuäifern als ganz wichtige Darstellung.

00:18:09: und der Gesamtbevölkerung ist es uns auch gelungen, in den letzten Jahren hier auch einen Image-Transfer darzustellen.

00:18:17: Ich glaube das ist einer der wichtigsten Punkte hier zu sagen eine berufliche Ausbildung.

00:18:22: Ist was Wichtiges und Notwendiges etwas Wertvolles?

00:18:25: Und mit Sicherheit keine Einbahnstraße sondern gibt viele viele Möglichkeiten in allen Ausbildungen.

00:18:32: Das ist ein großes Ziel dass wir verfolgen und das ist ein Ziel wo man niemals aufhören kann daran weiterzuarbeiten.

00:18:44: Ein gutes Stichwort, die Spitze treibt die Breite.

00:18:47: Herr Präsident Besserl.

00:18:49: wie wir aus diversen Umfragen und Studien auch wissen entscheiden ja oft nicht das Talent oder die tatsächlichen Interessen sondern die Eltern über den Bildungsweg der Jugendlichen und da spielen oft andere Kriterien eben eine Rolle.

00:19:04: Was muss aus Ihrer Sicht passieren, damit Lehre in den Köpfen auch der akademisch geprägten Mittelschicht denselben Stellenwert wie eine Matura bekommt?

00:19:15: Es geht ganz stark um Bewusstsein.

00:19:20: Sie haben das angesprochen Image Attraktivität und auch wir haben einige solche Befragungen bei den Jugendlichen gemacht was die Lehre betrifft, was die Berufsausbildung betriffe bei all diesen Befragungen immer wieder eines ganz stark als Rückmeldung bekommen.

00:19:41: Die Jugendlichen, die sich für eine leere Entscheidung machen eigentlich die Ausbildung total gerne mit Begeisterung und ja vielfach auch mit tollem Erfolg.

00:19:53: Was die Jugendlichen aber auch sagen und zwar einen ein ganz großer Teil der Betroffenen was ihnen fehlt ist die Wertschätzung Und bei Wertschätzung und die Songs ja ganz eindeutig dazu.

00:20:07: Wertschätzung und Attraktivität ist nicht nur eine Frage des Geldes, es ist nicht einfach nur eine Bezahlung.

00:20:15: Wertchätzung – sowohl auf der betrieblichen Ebene als auch auf der gesellschaftlichen Ebane.

00:20:22: Wertchatzung heißt das von jenen, die auf die Lernlinge zugehen dieser Weg eine Berufsausbildung den Bauwitz-Kollegen von den Unternehmerinnen, als etwas Wertvolles auch gesehen wird.

00:20:41: Und wenn dann – also ein Beispiel?

00:20:44: Wenn diese Lehrlinge in der Gesellschaft mit anderen gesellschaftlichen Gruppen zusammen sind und wenn daneben Studentinnen und Studenten sind und auf die dann aufgeschaut wird und auf Die Lehrlingee runter geschaut wird, ist das eine Frage der Wertschätzung Jugendliche Lehrlinge, dass sie direkt ein schlechtes Gewissen haben.

00:21:08: Dass sie eine Berufsausbildung gewählt haben und nicht eine universitäre Ausbildung.

00:21:13: Und da glaube ich jetzt ganz stark unbewusst sein das Wertschätzung ein ganz wesentlicher Teil ist ob die Betroffenen dann diese Ausbildung als etwas zukunftsorientiertes, als etwas erstrehmenswertes empfinden oder nicht.

00:21:29: und was man dabei nicht unterschätzen darf Das, was die Lehrlinge subjektiv empfinden bleibt ja nicht bei den Lehrlingen.

00:21:37: Das ist ein Gesprächsthema bei den Freundinnen und Freunden in den Familien-, in den Gausthäusern, bei den Vereinen – das spricht sich ja herum!

00:21:45: Und da kann man sowohl positiv trickern als auch negativ.

00:21:50: Ich glaube unsere gemeinsame Anstrengung muss es sein, dass positiv zu trickern.

00:21:56: Stichwort Positives?

00:21:57: Was kann denn das wieviel dazu beitragen, dass die Lehre stärker Karriereweg mit den Entwicklungschausten wahrgenommen wird, die sie auch tatsächlich bittet und ich sage jetzt bewusst als Bildungsweg erster Wahl.

00:22:11: Ganz genau!

00:22:12: Also ich bin davon hundertprozentig überzeugt dass das Thema Lehre mit Karrieren mit Lehren mehr ist angekommen.

00:22:21: Ich bringe ein Beispiel.

00:22:23: Ich habe ein Haus gebaut vor ein paar Jahren.

00:22:24: es war relativ leicht an Juristen zu finden für die Verträge.

00:22:28: Es war relativ leicht dann Architekten zu finden Aber ein Dachdecker zu finden, das war wirklich schwierig.

00:22:35: Oder einen guten Tachtecker oder einen guten Maurer und einen guten Installateur.

00:22:40: Und diese Berufe haben so viele Chancen mittlerweile natürlich ausgestattet mit allem was man braucht.

00:22:45: Die Lehre mit Motura ist eine Möglichkeit zusätzlich zur Lehre die Motura abzuschließen.

00:22:50: Meisterausbildung, Meisterprüfung auf ein Niveau des zu bringen wo man sagen kann meisterlich.

00:22:55: es geht dann weiter mit der höheren beruflichen Bildung als Zwischenschritt sozusagen und mit der Möglichkeit, mit oder ohne Matura zu studieren heute berufsbegleitet.

00:23:05: Das heißt ich glaube das die Betriebe, die Eltern, die ganze Gesellschaft mehr als angehalten ist es so anzuerkennen.

00:23:13: wie es auch richtig ist dass der Beruf mittlerweile auch so anstellen wird hat die berufliche Laufbahn und ich bin mir sehr sicher wenn sie dort zwar Menschen zusammenstellen da eine mit zehn Jahre Studium der andere mit zehn jahre Berufserfahrung und dann entsprechende Weiterentwicklung Wenn Sie die Ihre Lebensverdienste gegenüberlegen, werden wir glaube ich ganz gut ausschauen mittlerweile.

00:23:36: Und ich bin mir sehr sicher, dass die Meister dort draußen und die höheren beruflichen Bildungen und andere Abschlüsse wirklich auch mit Recht eine stolz geschwellte Brust haben

00:23:47: können.".

00:23:48: Kommen wir zu dieser Attraktivität und auf der Frage, wie diese Attraktivity nachher auch am Arbeitsmarkt tatsächlich wahrgenommen wird.

00:23:55: Herr Snowberg, leere Wie gefragt ist so eine Ausbildung?

00:24:00: Eine Fachausbildung denn am Arbeitsmarkt?

00:24:04: Es ist sehr gefragt und es ist von allen Kollegen angesprochen worden.

00:24:11: Es muss einfach wirklich deutlich gemacht werden und kommuniziert werden, weiterhin kommuniziert wird.

00:24:16: Was das für einen hohen Wert hat eine berufliche fachliche Ausbildung eine Lehre zu haben.

00:24:25: Und ich glaube dass es die Zukunft sogar noch ein bisschen einfacher machen wird weil wir ja stichwort auch neue Technologien KI in eine Phase kommen werden, relativ rasch.

00:24:38: Die zeigen wird das bestimmte und es jetzt ohne Bewertung vorzunehmen aber bestimmte akademische Qualifikationen zum Teil leichter substituierbar sind als handwerklich technisch fachliche Handwerkliche berufliche Ausbildungen.

00:25:00: Das zeigen uns auch ebenfalls demografische Daten, welche Engpässe in den nächsten fünfzehn-zwanzig Jahren vor allem zu erwarten sind und sind es genau diese Berufe.

00:25:15: Und das sind nicht die Akademischen Berufer, die da zu massiven Engpass berufen werden.

00:25:23: Das zweite Element glaube ich, dass wir nicht unterschätzen... darf und das ist auch schon erwähnt worden, dass es dieser Aspekt stolz zu sein auf etwas was man kann.

00:25:35: Ein Handwerk, das man beherrscht.

00:25:38: und der dritte Aspekt wird ja eh immer wieder erwähnend die Möglichkeit Unternehmertum zu organisieren unternehmerinnen, unternehmer zu werden also das ist praktisch den Fost für viele logische Stufe dann praktisch mit hat, wenn man eine Lehre oder Meisterausbildung hat.

00:26:02: Dass wir dann auch ein Unternehmen gründen

00:26:04: können.".

00:26:05: Das war ja schon eine perfekte Überleitung zu unserem dritten Thema Block Veränderungen am Arbeitsmarkt.

00:26:11: Zuerst Nobleschirms angesprochen.

00:26:13: Ich darf wieder an Herrn Präsidenten Besserl eine Frage richten.

00:26:18: Angesichts der vielen Veränderung und die wir jetzt gerade schon angesprochen haben uns da immer komplexer werdenden Welt Braucht da auch mehr Fokus auf Softskills und soziale Kompetenzen, speziell in den Berufsschulen?

00:26:33: Nicht nur natürlich auch.

00:26:35: Und insgesamt braucht es das natürlich auch.

00:26:38: aber ich denke was in dem Zusammenhang noch ganz ganz wesentlich ist wir müssen das bereits viel viel früher beginnen nämlich in Wahrheit müssen wir es beginnen in den Kinderbildungsstätten in den elementarbädagogischen Einrichtungen Und wir müssen, denke ich ganz ernsthaft auch endlich dazu übergehen und jetzt bin ich bei der Politik.

00:27:01: Wir müssen ernsthaft da zu übergehen unser Schulsystem zu verändern weil wir leben immer noch in Zeiten von Maria Theresa was unser Schul System betrifft und es gibt glaube ich zick Beispiele internationale Beispiele dass man ein schulwesen wesentlich besser wesentlich Jetzt auch wieder in Richtung Entwicklung der Individuen, aber auch was die Unternehmen und die Wirtschaft betrifft.

00:27:31: Wo wir wesentlich besser uns aufstellen könnten als wir es bisher tun.

00:27:36: Und da gehen ganz viele Potenziale verloren.

00:27:40: In diese Richtung werden wir uns als Sozialpartner stark einsetzen müssen, dass unser Bildungswesen sich einer einer völlig veränderten Zeit endlich anpassen muss.

00:27:58: Dann darf ich mich gleich an den zweiten Sozialpartner hier am Tisch finden, die Veränderungen und die Wünsche oder die Forderungen an die Politik waren angesprochen.

00:28:07: Wir haben ja schon besprochen oder gerade auch gehört wie rasant sich Berufsfelder ja auch ändern.

00:28:15: sind da unsere Lehrpläne und unser System, unser Bildungssystem zustarrer?

00:28:20: Ja, ich glaube das kann jetzt schnell genug gehen.

00:28:22: Das ist natürlich ein Thema wie auch Präsident Besser langgesprochen hat.

00:28:25: da braucht man mehr Geschwindigkeit.

00:28:28: Da sehen wir wenn wir unsere Grenzen hinaus schauen dass es glaube ganz ein wichtiger Bereich Digitalisierung kann und die Schlagwörter sind ja nicht dem an der Zukunft sondern dagegen wert.

00:28:38: Aber ich glaube, ein ganz wichtiger Aspekt ist auch wenn wir in der Schulsystem oder überhaupt in das Bildungssystem gehen dass ein wesentlicher Faktor Eigenverantwortlichkeit wieder nach vorne gestellt wird.

00:28:50: Man hat den Eindruck man versucht in Jugendlichen den Kindern alles abzunehmen manchmal auch in Warte zu packen und dann irgendwo raus in die Welt zu schicken.

00:29:01: Ich glaube es muss man früh beginnen dass diese Selbstständigkeit Eigenverordnunglichkeit einer der wesentlichsten Eigenschaften für zukünftige Entwicklungen ist.

00:29:13: Und da sehe ich natürlich auch einen wichtigen Punkt, das betrifft nicht nur die Kinder – es ist auch ein Faktor der Pädagogik und den Erziehenden.

00:29:23: Wir sagen immer wir müssen den Grundwasserspiegel der Selbstständigkeit haben!

00:29:28: damit wo auch immer der Bildungsweg hingeht, eigenverantwortliche selbstständige junge Menschen in unsere Betriebe kommen.

00:29:38: Herr Snovell das AMS agiert ja da oft als Seismograph für die Lücke zwischen dem was gelernt wurde und dem was die Wirtschaft aktuell wirklich braucht.

00:29:48: beobachten Sie hier das klassische Form formale Abschlüsse an Relevanz verlieren?

00:29:54: oder wie muss sich die Arbeitsmarktpolitik verändern, um die Menschen nachher abseits starrer Berufsbilder nachhaltig in Beschäftigung zu bringen?

00:30:04: Das waren jetzt glaube ich mehrere Aspekte.

00:30:08: Bleiben wir beim Berufsbild und bei der Frage der Diskrepanz.

00:30:15: da haben wir heute in einer anderen Runde der Großteil heranwesenden Herrn schon darüber diskutiert.

00:30:24: Da geht es um die Frage, reicht das aus?

00:30:29: Berufe sich noch definiert über eine Berufsausbildung oder geht es viel stärker in den Kompetenzbereich hinein.

00:30:36: Was brauche ich für einzelne Kompetenzen, um eben erfolgreich zu sein?

00:30:41: Oder welche Kompetensen braucht's noch zusätzlich, um eine weitere berufliche Perspektive zu bekommen?

00:30:49: Das ist der richtige Weg, sich hier im Bereich der Kompetentzen stärker zu orientieren.

00:30:53: Ja das ist auch geschuldet dieser sich rasch entwickelnd technischen Entwicklung und anderer Bereiche, die sie da einfach weiterentwickeln.

00:31:05: Da kann man nicht worten dass man einen neuen Beruf quasi kreiert.

00:31:08: Da muss man Kompetenzen weiterentwicklen.

00:31:11: Und die eine Frage zum Arbeitsmarkt zur Beobachtung des Arbeitsmarktes.

00:31:21: ich glaube das ist ein.

00:31:23: Das verfälscht das Bild, wenn man jetzt nur die Gruppe der arbeizuchenden Menschen und deren Qualifikation anschaut.

00:31:32: Also diese Personen, die beim Arbeitsmarkt-Service vorgemerkt sind und deren qualifikation als Maßstab nimmt und auf der anderen Seite die Bedarfe der Unternehmen anzuschaut und dann darauf schließt dass dieser Missmatch groß ist wäre ein falscher Schluss, also ein verkürzter Schluss.

00:31:55: Wir haben einen zusätzlichen Bedarf an Fachkräften der wird stärker werden und wir haben mehrere Möglichkeiten diesen Fachkräftebedarfen zu begegnen.

00:32:05: Eine Möglichkeit ist eine der wichtigsten Möglichkeiten ist zusätzliche Qualifizierung der Potenziale die da sieht.

00:32:12: Eine andere Möglichkeit über Zuwanderung Es zu versuchen haben wir besprochen.

00:32:18: Das Stichwort Kompetenzen ist gefallen Herr Vogel, welche Kompetenz müssen wir den jungen Menschen heute zusätzlich zur Fachwissen mitgeben damit sie in einer Arbeitswelt bestehen die sich laufend verändert?

00:32:30: und was machen Sie da speziell auch?

00:32:33: Jetzt könnt man leicht auf dd.com an.

00:32:34: KI könnte da das stichwort sein.

00:32:36: Dann kommen

00:32:37: wir noch.

00:32:37: Da ich dachte ich mir doch.

00:32:39: Ich glaube aber, dass wir ganz ein Gegengewicht an Gegenspieler zur KI brauchen oder beziehungsweise einen Mitspieler, kein Gegendspieler-Mitspieler der die persönliche Kompetenz heißt.

00:32:51: D.h.,

00:32:51: die Trägerakete für die Fachkompetenz sagen wir ganz gern ist die persönlichen Kompetenz.

00:32:56: Das ist jene Kompetent, die mir befähigt mit Change umzugehen.

00:33:01: Wer damit fremdelt hat es halt schwer in der Welt da draußen mit Wandel Die Kompetence auch wirklich gut zu kommunizieren Mit Kollegen, Mitarbeitern und Kunden auch Konflikte vielleicht zu schaffen.

00:33:15: Nämlich positiv zu lösen.

00:33:17: die Fähigkeit Problemlösungskompetenz zu entwickeln mit Tools von mir aus auch mit KI aber grundsätzlich einmal heranzugehen Probleme zu erkennen Herausforderungen zu erkennen und zum guten Ergebnis zu bringen also viel mehr als die Fachkompetenz die natürlich als Basis immer braucht.

00:33:35: Aber die auf die Straße zu bringen, da braucht es einfach mehr und da gehört zum Beispiel die persönliche Kompetenz dazu.

00:33:40: Gibt's natürlich auch ganz viel!

00:33:43: Und das fängt bei einer Führungskräfteausbildung an und hört beim Rhetorik-Seminar oder bei HR Ausbildungen auf.

00:33:49: also der Bogen ist weit und es soll sich richtig aus sein in dem Bereich zu investieren.

00:33:54: im wahrsten Sinne so hat das Zeit und Geld und Aufwand und macht da Spaß natürlich.

00:33:59: Ja, bevor wir jetzt zum Thema KI kommen und einen Blick auch in die Zukunft.

00:34:04: Gegenwart und Zukunft würde ich gerne noch eine Frage an die beiden Präsidenten stellen weil wir auch schon einiges gesprochen haben zum Thema Durchlässigkeit.

00:34:15: Muss der Weg vom Lehrling zum Masterabschluss noch einfacher und sichtbarer werden?

00:34:21: Weil

00:34:22: de facto ist ja auch schon Einiges passiert in den letzten Jahren.

00:34:25: oder Herr Herk

00:34:26: Ich glaube, es ist nicht nur einiges passiert.

00:34:28: Es ist sehr viel passiert und das war für uns immer ganz wichtig hier ganz genau zu schauen dass eine berufliche Ausbildung keine Einbahnstraße ist und die Möglichkeiten heute von einer Lehre- und weiterführenden Bildungsbereichen der heute schon angesprochen wurden sind absolut durchgängig.

00:34:47: wo sicher noch nachgeschärft werden kann und muss auch in der öffentlichen Wahrnehmung.

00:34:52: In vielen Köpfen ist das vielleicht noch nicht so verankert, dass man ja wenn man es genau hernimmt mit einer Lehre und dann ein berufsbegleitender Matura kann man ja schneller zur Matura kommen wie über eine normale Schiene.

00:35:07: Also das heißt das muss noch weitergebracht werden.

00:35:11: die Durchlässigkeit ist vorhanden Die Aufklärung und die Kommunikation muss sicher noch verstärkt werden.

00:35:18: Herr Bessal wissen Sie das Thema Durchläßigkeit?

00:35:21: Also ich halte diese Durchlässigkeit für total einen wichtigen, einen total wichtigen Aspekt.

00:35:29: Wo wir sicher noch einen großen Handlungsbedarf haben und das subsumiert sich unter dem was Präsident Herg-Vorher gesagt hat mit Eigenverantwortung, mit Entscheidungskompetenz.

00:35:41: da geht es um Befähigung und zwar in einem sehr weitreichenden Bereich im unterschiedlichsten Feldern bei der Frage unseres Bildungssystems beginnend mit der Elementarbettergogik.

00:35:55: Also wenn wir dann beginnen, wenn die jungen Leute ihren Beruf erlernt haben, mit diesen Fähigkeiten sozusagen, das ist sie aneignen, dann sind wir schon zehn Jahre später dran!

00:36:07: Wir müssen in der Elementarbetergogic damit beginnen, die Menschen zu befähigen ihr Leben oder ich kann es vielleicht mit einem schlagwort zusammenfassen.

00:36:18: Bildung Teil sich vorbereiten auf das Leben.

00:36:24: Und Eigenverantwortung, Entscheidungskompetenz heißt ja nicht unbedingt egoistisch zu sein.

00:36:32: Wir brauchen eine solidarische Gesellschaft aber wir brauchen auch Eigenverordnung!

00:36:37: Wir brauchen den Antrieb Leistung zu erbringen die Freude an der Leistung und da denke ich mir haben wir noch ganz viel Veränderungs- und Nachholbedarf.

00:36:49: dass befähigen dazu.

00:36:53: Das ist möglich, wir müssen es nur tun!

00:36:57: Damit darf ich zur vierten Runde kommen und dem Thema künstliche Intelligenz Gamechanger oder Jobkiller um so mal gleich provokativ auch zu fragen Herr Snowbe welche Berufsbilder die wir heute vielleicht noch massiv ausbilden könnten durch KI in einigen Jahr an vielleicht obsolet sein oder sich am massivsten verändern.

00:37:23: Gibt es da heute schon Erfahrungswerte?

00:37:26: Na, Erfahrungswirte gibt's auch keine!

00:37:29: Also das ist das bedauerliche bei transformatorischen Prozessen dass man sollten auf Erfahrungen zu greifen kann die Veränderung.

00:37:39: Aber

00:37:39: es ist ja schon ein Prozess, der jetzt dann auch stattfindet?

00:37:41: Naja

00:37:42: sicherlich!

00:37:43: Also was man sicherlich sagen kann das wir mitten in diesem KI-Prozess oder dass wir im Bereich dieser technologischen Entwicklung stark drinnen sind alle wie wir da sitzen da lege ich die Hand ins Feuer nutzen KI in unterschiedlicher Art und Weise Und das wird sich sehr rasch, sehr stark weiterentwickeln.

00:38:08: Was man wirklich noch nicht sagen kann ... Das ist inwieweit dass überhaupt Arbeit substituieren wird und inwie weit das ganze Berufe obsolet machen wird.

00:38:22: Man kann Annahmen treffen und das machen gescheitere Menschen wie ich Und da gibt es auch Studien dazu, wo man immer vorsichtig sein muss.

00:38:32: Ich erinnere an diese Osborn-Freistudie von vor fünfzehn Jahren, die daraus gesagt hat – der Zeitpunkt wäre nämlich schon gewesen vor zwei Jahren – die vorausgesagt hat in zwölf Jahren wird sie in Amerika im bestimmten Bereich ein Fünfzig Prozent der Jobs weg sein.

00:38:48: also damals haben vorsichtigere Menschen gesagt wird so nicht passieren.

00:38:54: Es hat in Deutschland, in der EU Studien gegeben zur Entwicklung von IT und Technologisierung und genauso ist es bei der KI dass es Studien gibt die sagen so und zu viel verändert sich und was genau sie verändert wissen tun wir es nicht.

00:39:10: Und die zusätzliche Problematik ist weil es so schnell passiert Linearenentwicklung basiert, sondern weil es exponentiell zum Teil passiert und weil sind Sprüngen passiert.

00:39:25: Sobald neue technologische Möglichkeiten auftreten verbreiten die sich sehr schnell und das kommt zu einem gewaltigen weiteren Sprung also insofern schwer einschätzbar.

00:39:34: Die bisherigen Veränderungen unter disruptiven Veränderungs haben alle gezeigt Und wir dürfen hoffen, dass es so bleibt.

00:39:45: Dass es nicht weniger Arbeit gegeben hat.

00:39:48: Es hat andere Arbeit gegeben und es hat andere Voraussetzungen gebraucht um diese Arbeit zu machen.

00:39:56: aber Veränderung ist etwas mit dem wir in einer viel viel schnelleren Zeit werden leben müssen In der Arbeitswelt als es in der Vergangenheit wie es uns erahnt hätten.

00:40:11: Damit darf ich gleich zum Herrn Vogel kommen.

00:40:14: Müssen wir Menschen stärker befähigen und können, wie können wir es ja vor allem das auch machen?

00:40:20: Dass sie mit KI produktiv erarbeiten können.

00:40:24: Da schälen mir jetzt gerne sagen, nein, das braucht man nicht tun.

00:40:27: Das stimmt natürlich nicht!

00:40:29: Wir werden das tun.

00:40:30: Wir sind dabei.

00:40:31: Es wäre eine sehr gute Idee auf dieser Datenautorbahn mit Führerschein unterwegs zu sein.

00:40:36: D.h.,

00:40:36: wir bieten tatsächlich ein Produkt an, das KI-Führersschein heißt.

00:40:40: Da geht's nicht nur um die Tools, aber auch es geht natürlich darum aus sich mit regulatorischen Themen zu beschäftigen.

00:40:47: Es ist ja doch ein gewaltiges Thema für Unternehmen.

00:40:51: Was mache ich mit meinen Daten?

00:40:53: Welche Daten dürfen meine Mitarbeiter in KI-Systemen spielen?

00:40:58: Aber natürlich genauso wichtiges Thema welche Potenziale möchte ich heben mit diesen Tools?

00:41:03: und mir ist das wirklich lieber wenn eine Mitarbeiter in einer Kundenberatung sitzt oder steht als wenn er irgendwelche Ex-Listen befüllt, was die KI in schneller Zeit viel besser kann und zumindest einmal eine Vorarbeit dazu.

00:41:17: Das heißt es geht darum einfach auch die Chancen hier zu nützen.

00:41:21: Und das war wieder wie das gleiche Thema.

00:41:23: Bildung ist fast immer ein Schlüssel sozusagen um da auf die Überholspur zu kommen.

00:41:28: also ja KI Ausbildungen Ja Führerschein für KI Ja sich beschäftigt mit den Tools und schauen dass man dass man quasi am Punkt ist, mit den Möglichkeiten das hergibt.

00:41:42: Herr Besserl, das Wort Daten und Datensicherheit ist auch gefallen.

00:41:46: Es gibt ja auch Schattenseiten der KI die hin bis zur Überwachung auch am Arbeitsplatz, dass das genutzt werden könnte reichen.

00:41:54: wo müssen wir denn da Grenzen ziehen?

00:41:57: Und wo sind sie umgekehrt aber auch Chancen?

00:42:02: Ich denke es gilt insgesamt für die technologische Entwicklung seit es Menschen gibt, gibt's technologische Entwicklung und so langs Menschen geben wird jetzt technologisch Entwicklung gehen.

00:42:14: Also klar wir brauchen vor einer technologischen Entwicklung nicht nur keine Angst haben sondern wir brauchen auch nicht versuchen sie zu behindern.

00:42:21: entscheidend ist immer nur dass diese technologischer Weiterentwicklung den Menschen dient und nicht umgekehrt.

00:42:28: und natürlich ist jede weitere Möglichkeit Entscheidungen über andere zu treffen und das gilt auch, was die Daten betrifft ist natürlich auch mit Gefahren verbunden.

00:42:43: Und jetzt wird es nichts geben auf der Welt wo man Missbrauch und genau um den geht's.

00:42:49: Es geht um Missbrauche, es geht um kriminelle Handlungen.

00:42:52: Es wird kein System geben – es hat sie in der Vergangenheit nicht gegeben – wo man kriminelle Handlungen völlig ausschließen kann.

00:42:59: Aber ich denke, um da ein Missbrauchs ausschliessen kann nur ... glaube ich sinnvoll und notwendig.

00:43:06: Und wenn wir jetzt in der Arbeitswelt bleiben, dann ist es sowohl für die Unternehmen als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig dass man sich in dieser neuen Technologie auch sicher fühlen kann.

00:43:17: Sicher unter Anführungszeichen nehmen kriminelle Handlungen und bewusster Missbrauch nicht mehr aus aber soweit man das Regeln gemeinsam regeln kann, ist so etwas denke ich nur im Sinne beider Seiten und letzten Endes soll man ja beide Seiten davon profitieren.

00:43:35: Und die Hopfer den technologischen Fortschritt gar Angst!

00:43:38: Wir müssen es selber positiv gestalten.

00:43:41: und was für den Technologisch Fortschat gilt aber auch nicht neu.

00:43:46: nur wie schon mehrmals erwähnt worden ist Die Geschwindigkeit der Veränderung nimmt fast täglich zu.

00:43:51: wir müssen dem Menschen rechtzeitig befähigen selbst handeln zu können.

00:43:58: Wenn wir das nicht machen, geht mit dem technologischen Fortschritt und das heißt Veränderung natürlich gewaltig viel Angst einher und Angst ist ein gewaltiger Bremsklotz dass es uns gelingt die Menschen auch mitzunehmen.

00:44:16: Auf diesen technologischem Fortsschritt würde ich noch gerne einmal zur Sprache kommen Herr Präsident Herk.

00:44:22: Aus Ihrer Erfahrung heraus, wie integrieren Betriebe denn das heute eigentlich schon speziell auch in der Ausbildung?

00:44:29: Und muss aus Ihrer Sicht vielleicht Brontingen und KI-Kompetenz auch zu einem Standard in jedem Lehrvertrag werden.

00:44:36: Ich glaube dass wir sicher kommen.

00:44:37: zurzeit ist es noch sehr individuell würde ich sagen.

00:44:41: aber wenn wir auf die Universitäten schauen, ich glaube es gibt heute keinen Studierenden, keine Studentin werde nicht irgendwo im Bereich von Bronten bzw.

00:44:50: KI Recherche und Analysen durchführt, also ich glaube das wird natürlich auch in alle Bereiche einzuhalten.

00:44:58: Ich glaube es wird auch wichtig sein dass man die sogenannte digitale Alphabetisierung im Sinne von was ist Wahrheit oder was ist wahrheitsgehalt?

00:45:08: Was sind Fake News?

00:45:09: Was ist Realität?

00:45:12: Das braucht auch eine neue Kompetenz der Bewertung Weil die Datenvielfalt, die Informationsvielpfalte ist unendlich und damit auch richtig umzugehen.

00:45:27: Ich glaube das ist wichtig und wir haben es doch auch gesehen in den herausfordernden Coronazeiten was es hier so an diversen Szenarien Fake News in alle Richtungen gegeben hat und es hat ihn in vielen Bereichen große Ängste ausgelöst und natürlich auch Verwunderung.

00:45:45: Also ich glaube, da braucht es auch eine gute Aufklärung wie wir damit umgehen... Wie wird das Werkzeug auch verwenden?

00:45:53: Aufzuhalten ist keine Technologie.

00:45:56: Das ist die sicherste Komponentin immer die Veränderung.

00:45:59: Das wissen wir.

00:45:59: Das war schon vor hundert Jahren so und das wird auch in Zukunft sein aber natürlich mit guter Information und Aufklärungen wird man daraus auch in vielen Bereichen eine gewisse Effizienz zustande bringen und dann auch Zeitfenster finden, um andere Tätigkeiten durchzuführen.

00:46:21: Ja damit darf ich den Kreis schließen und wieder auf zum Anfang kommen.

00:46:26: wir haben fünfzehn Jahre Styrian Skills und für eine Abschlussrunde jetzt auch eine kurze.

00:46:33: die Frage schauen wir es Wir feiern, wie gesagt, fünfzehn Jahre.

00:46:37: Schauen wir die Zukunft ins Jahr zwanzig-einundvierzig?

00:46:42: Wenn Sie sich auf eine einzige Reform für den Ausbildungsstandort Steiermark einigen müssten, die morgen in Kraft tritt... Welche wäre das?

00:46:50: Ich weiß es ist schwierig erst einmal.

00:46:51: Es ist

00:46:51: gar nicht schwierig!

00:46:58: Einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz und diese Elementarausbildung ist am modernsten Stand.

00:47:08: Damit darf ich zum Herrn Vogel kommen, was wäre Ihr Wunschanspolitik?

00:47:13: Die haben einen anderen Wunsche, wird man steuerbegünstigtes Weiterbildungskonto für jeden Mitarbeiter wünschen.

00:47:19: Herr Präsident Bessern, das könnten Sie glaube auch unterschreiben oder?

00:47:24: Das kann ja natürlich unterschreifen!

00:47:26: Aber es geht auch für mich ganz stark um Bildung und es beginnt nach einmal.

00:47:31: Das kann man gar nicht oft genug wiederholen, das beginnt in den elementar-pädagogischen Einrichtungen und da haben wir als Gesellschaft, und hier ist die Politik in der Verantwortung.

00:47:42: Da haben wir ganz große Aufgaben zu lösen und das sind nicht so schwer zu lössen wenn man sie lösen will weil es international dazu Beispiele gibt.

00:47:51: Es ist nicht alles gut was in anderen Ländern passiert aber es ist vieles von dem was man nicht neu erfinden muss was man Österreich implementieren könnte Und das ist sozusagen der Einstieg die wesentliche Voraussetzung für die weitere Entwicklung.

00:48:06: Ja, dann darf ich abschließend zum Hausherrn kommen und seinem Wunsch.

00:48:10: Eine

00:48:10: halte Jahrzehnte lange Forderung, Gleichstellung der schulischen und beruflichen Ausbildung.

00:48:16: Für mich herrscht nach wie vor in der Republik eine bildungspolitische Diskriminierung zwischen schulischer Ausbildung, zwischen universitärer Ausbildung und versus ein beruflicher.

00:48:28: Man diskutiert zwar in allen Bereichen, wie wichtig Fachkräfte sind.

00:48:33: Aber da sehe ich noch Potenzial zur Entwicklung, dass man hier auch diesen Gleichstellungsbereich windet, ob das die Berufsschulzeit ist oder ob es die Meisterprüfungen sind und viele Bereiche, wo ich mir schon erwarten würde eine wesentliche Entlastung darzustellen.

00:48:54: Herzlichen Dank!

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